Frauenquote in Politik

Wer die Nachrichten verfolgt, wird es schon mitgekriegt haben: Die CSU hat eine Frauenquote von 40% auf die Vorstandsämter gelegt.

Ich muss sagen, ich habe absolut nichts gegen Frauen in der Politik und bin durchaus für eine Gleichberechtigung, aber das ist einer der mir unverständlichsten Dinge, die ich lange gehört habe. Wie kann es denn in einer demokratischen Partei sinnvoll sein, der Mehrheit vorzuschreiben, dass doch wohl 40% der Gewählten Frauen seien müssen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass auch die Mehrheit dafür gestimmt hat das zu tun (naja… zumindest die Mehrheit der Delegierten, also nicht unbedingt die Mehrheit der Partei), aber wenn die Mehrheit doch sowieso dafür ist, dass 40% der Vorstände aus Frauen bestehen muss, warum wählen sie dann nicht einfach 40% der Frauen dorthin?

Außerdem: Sollte es bei politischen Ämtern nicht völlig egal sein, was für ein Geschlecht die gewählte Person hat? Sollte es nicht vielmehr auf Kompetenzen und einen klaren Menschenverstand ankommen?

Bei der Herstellung von Gleichberechtigung darf man meiner Meinung nach nicht auf Zahlen achten. Das ist zwar meistens viel einfacher, aber es ist doch viel sinnvoller darauf zu achten, dass der Mensch unabhängig vom Geschlecht betrachtet wird, als darauf, dass doch das Verhältnis nur im Betracht auf das Geschlecht ausgewogen ist. Das ist ein meinen Augen deutlich diskriminierender als alles andere.

cleanternet.org

Wer will nicht ein sauberes und sicheres Internet?!?

Ganz vorne mit dabei ist dort die schwedische EU-kommisarin Cecilia Malmström (Europäische VolksPartei [EVP]; vgl. CDU/CSU sowie ödp). Die will nämlich, wie zuvor in Deutschland von CDU/CSU geplant, ein Internetblocksystem (“Stoppschild”) europaweit verpflichtend machen.

Und warum das so sein muss, erklärt in leicht ironischer Weise die Kampagnenwebseite

auf die ich eben über die Facebookseite der Piratenpartei aufmerksam gemacht wurde, mit einem Video:

Ausbau der Netze

Ich habe gerade bei heise online folgenden Satz eines Politikers gelesen:

Wir wollen das Glasfaserkabel in jedem Haushalt.

Der Satz stammt vom CSU-Politker Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Ich hoffe heise macht da wie immer eine gute Berichterstattung und das Zitat ist auch wirklich im Zusammenhang mit einem Anschluss gemeint und es ist nicht nur das bloße Herumliegen der Kabel gemeint…

Ich persönlich muss sagen: Die können gerne mit dem Ausbau direkt bei mir anfangen! Kein Problem! Mir würde aber auch schon die Verfügbarkeit von 16.000kbit/s ausreichen, denn die 50 Milliarden Euro für Glasfaserkabel, kann man auch in andere Dinge investieren. Erstmal!