Funktionide

Ich habe gestern während ich nach gutem Fernsehprogramm gesucht habe zufällig einen Beitrag der Sendung “Bauerfeind” auf 3sat gesehen. Darin ging es um einen sogenannten Funktioniden.

Der Funktionide ist eine Art Roboter, der wie eine Mischung aus Sitzsack und Wurm aussieht. Dieser kann sich bewegen und hat künstliche “Emotionen”. Diese Prägen sich aus, indem er von Menschen generell zugeneigt ist und durch die Körperwärme angezogen wird. Wenn er allerdings geschlagen oder getreten wird, kann er sich auch einigeln und wird in dieser ungemütlichen Position mehrere Minuten verharren und dann wieder auftauen.

Hier ein Video zur Vorstellung:

Der Funktionide soll dem Menschen helfen eine emotionale Befriedigung zu erlangen (von der sexuellen Befriedigung ist das eindeutig zu unterscheiden!), da das laut Forschern immer mehr in den Hintergrund fällt.

Die Frankfurter Rundschau schreibt am 19.7.2005: „Unsere Gesellschaft wird immer berührungshungriger.”

Nachzulesen ist das ganze auch in der Thesis zu dem Projekt.

Das wirklich neue an diesem Roboter ist, dass er im Gegensatz zu den humanoiden Robotern, seine scheinbaren Emotionen eher durch Wärme, Struktur und Bewegung, als durch Gestik und Mimik ausdrückt. Das soll dem Roboter eine art berdohlichkeit wegnehmen, die die Menschen oft in humanoide Roboter interpretieren, da diese uns so ähnlich sind und damit in einer Weise mächtiger werden, die wir oft nicht zulassen wollen.

Ich persönlich sehe bei mir jetzt nich so den riesen Bedarf an Emotionen, aber ich find das Vieh trotzdem ganz cool, einfach als Ersatz für die vielen Kissen in meinem Zimmer.

iPad *UPDATE*

Ich wurde gerade auf eine Neuheit des Hard- & Softwarehauses Apple aufmerksam gemacht:

©2010 Apple

Das iPad, ein Tablet, dass mit der bewährten Multitouch-Technologie des iPhones und iPod-Touchs glänzt.

Die Funktionen sind recht umfangreich: Neben den schon im iPod-Touch vorhandenen Funktionen wie Musik/Video/Foto-Wiedergabe, Internet (in der WiFi-Edition per WLAN oder der 3G-Edition per HSDPA/EDGE/usw.) sowie verschiedene Apps, vervielfältigt dieses Gerät die Möglichkeiten, indem es eine Unterstützung für die wichtigsten Officeanwendungen und zum Beispiel auch EBooks bietet. Dafür bietet es je nach Version 16, 32 oder 64GB Speicher auf einem Flashdrive.

Auch grafisch gesehn, scheint es ganz gut dabei zu sein. Auf dem 9,7″-Widecreen wird eine Auflösung von 1024x768px erreicht. Durch passende Apps wird es dadurch auch für den Spielspaß für unterwegs sorgen. Dabei ist die Akkulaufzeit für das fast 1,4cm dünne Gerät beachtlich; laut Herstellerangaben, hält das Akku im WiFi-Betrieb bis zu 10 Stunden.

Preislich bewegt sich das Gerät zwischen 499$ (WiFi; 16GB) und 829$ (3G; 64GB).

Ich freu mich schon, wenn das Ding im Laden stehen wird oder es irgendwer in meinem Umfeld besitzt, damit ich mich auf einen eigenen Test stürzen kann! Bis dahin, bleibt das fiebern. Achso und falls einer ein Geschenk für mich suchen sollte: Das nehm ich gerne an!

*UPDATE:*

ICH WILLS HABEN!!!

Ein Hoch auf die Sicherheit von RFID-chips ;)

Wie ich grade auf Computerbase gelesen habe, soll es Leuten das CCC möglich gewesen sein, mithilfe eines entsprechenden Emulators für RFID-chips den Sicherheitsbereich eines deutschen Flughafens betreten zu können.

RFID-chips kennt eigentlich jeder, es sind chips, die sich meist in verschiedenen karten befinden, meist um damit türen zu öffnen oder ähnliches (beispielsweise auch in jugendherbergen, in verschiedenen firmen oder auch in freizeitparks als postpaid-karte).

Das Prinzip ist eig sehr simpel… Man hat ein Lesegerät, dass auf Entfernung von ein paar Centimetern die Daten des Chips empfangen kann und Informationen auswerten kann. Allerdings kann diese Daten natürlich jedes RFID-Lesegerät lesen. Natürlich sind die Daten im Normalfall verschlüsselt und enthalten somit für den Leser keine Informationen. Die kann erst das richtige Lesegerät aus seinem System bekommen. Allerdings bekomme ich natürlich die Daten des RFID-Chips und kann diese mit entsprechenden Geräten natürlich auch wieder in die Welt aussenden. Somit denkt beispielsweise ein Türsystem, dass der Besitzer der Karte vor der Tür steht und macht freudig auf.

Exakt das haben Mitglieder des CCC gemacht und ich bin froh, dass sie es waren und niemand, der dadurch Menschen schaden will!

Ein Sprecher der Polizeigewerkschaft kommentierte dies so:

Bei den Nacktscannern sprechen wir geradezu von einem Nadelöhr, während an anderer Stelle die Scheunentore weit offen stehen.

Auch nett erläutert bei Kontraste: http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_14_01/datenklau_per_funk.html