Wie ich grade auf Computerbase gelesen habe, soll es Leuten das CCC möglich gewesen sein, mithilfe eines entsprechenden Emulators für RFID-chips den Sicherheitsbereich eines deutschen Flughafens betreten zu können.
RFID-chips kennt eigentlich jeder, es sind chips, die sich meist in verschiedenen karten befinden, meist um damit türen zu öffnen oder ähnliches (beispielsweise auch in jugendherbergen, in verschiedenen firmen oder auch in freizeitparks als postpaid-karte).
Das Prinzip ist eig sehr simpel… Man hat ein Lesegerät, dass auf Entfernung von ein paar Centimetern die Daten des Chips empfangen kann und Informationen auswerten kann. Allerdings kann diese Daten natürlich jedes RFID-Lesegerät lesen. Natürlich sind die Daten im Normalfall verschlüsselt und enthalten somit für den Leser keine Informationen. Die kann erst das richtige Lesegerät aus seinem System bekommen. Allerdings bekomme ich natürlich die Daten des RFID-Chips und kann diese mit entsprechenden Geräten natürlich auch wieder in die Welt aussenden. Somit denkt beispielsweise ein Türsystem, dass der Besitzer der Karte vor der Tür steht und macht freudig auf.
Exakt das haben Mitglieder des CCC gemacht und ich bin froh, dass sie es waren und niemand, der dadurch Menschen schaden will!
Ein Sprecher der Polizeigewerkschaft kommentierte dies so:
Bei den Nacktscannern sprechen wir geradezu von einem Nadelöhr, während an anderer Stelle die Scheunentore weit offen stehen.
Auch nett erläutert bei Kontraste: http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_14_01/datenklau_per_funk.html